Kunstturnen: Ulmerinnen konnten zum Abschluss den 6. Platz halten

Elisa Gräßler stärkste Ulmerin, Annika Göttler nach fast zwei Jahren zurück im Oberhaus. Janine Berger Premiere am Sprung.

Beim letzten Wettkampf, am 17. November 2018, in der Schöneburger Sporthalle in Berlin musste das Trainerteam Szücs und Nicolai ganz schön jonglieren um für alle Geräte eine schlagkräftige Truppe zusammen zu bekommen. Laura Jurca, die beständigste und stärkste Ulmerin hat mit dem Turnsport aufgehört. Die niederländische Gastturnerin Tisha Vollemann kam ebenso nicht zum Einsatz. Evelyn Reisig laboriert an einer Rückenverletzung und konnte nur Boden und Sprung absolvieren. Natalie Wolfgang war ebenfalls angeschlagen und kam nur am Balken zum Einsatz.

So musste die jüngste im Team, die 14 jährige Elisa Gräßler genauso wie Timea Flaig an allen Geräten starten. Gräßler zeigte einen ordentlichen Wettkampf und konnte 41,45 Punkte beisteuern. Flaig hatte anfangs extrem mit Ihrer Nervosität zu kämpfen, konnte sich dann aber steigern.

Annika Göttler feierte nach fast zweijährige Abstinenz ein Comeback in der 1. Bundesliga. Die zuletzt für das Regionalliga Team startende Ulmerin musste an drei Geräten ran. Am Boden lieferte sie eine gewohnt ausdruckstarke und am Stufenbarren eine technisch saubere Übung.

Der emotionalste Moment war aber sicherlich das für nicht mehr möglich gehaltene Comeback von Janine Berger am Sprung. Nach der schweren Knieverletzung war dies der erste Sprung nach drei Jahren am einstigen Lieblingsgerät der 22 Jährigen. Für ihren Überschlag Bück Salto mit halber Drehung erhielt sie auf Anhieb 13,25 Punkte, die höchste Wertung im Ulmer Team an diesem Tag.

Sie konnte damit zwar den achten und somit letzten Platz auch nicht verhindern. Mit insgesamt 169,90 Punkten fehlten nur zwei Zehntel zur siebtplatzierten Mannschaft der TG Mannheim (170,10). „Unter den gegebenen Umständen eine ordentliche Leistung des Teams“ so Trainer Gabor Szücs, der zwar über die zahlreichen Stürze nicht erfreut war, aber dennoch den in der Abschluss Tabelle erreichten sechsten Platz als Erfolg ansieht. „Wir sind immerhin neben Dresden dieses Jahr erst wieder aufgestiegen und haben die Liga gehalten, was den Dresdnern leider nicht gelungen ist“ so der Trainer weiter.

Den Tagessieg holte sich erstmals der TSV 1861 Tittmoning mit 200,70 Punkten vor der TG Karlsruhe Söllingen (196,45) und dem MTC Stuttgart (191,00) die zusammen mit dem TZ DSHS Köln das DTL Finale am 01.12.19 in Ludwigsburg um die deutsche Turnkrone bestreiten werden.

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Bericht und Bild: Bernhard Kotz


Mädchen des SSV Ulm 1846 sind Meister der Regionalliga Süd

Die 2. Mannschaft vom Kunstturn-Leistungszentrum Ulm gewinnt auch den 4. Wettkampftag in Gäufelden. Pia Meier Dritte in der Einzelwertung. Entscheidung um den Aufstieg im Dezember.
Es begann eigentlich gar nicht gut für die Mädels vom Kuhberg. Am ersten Gerät dem Sprung zeigte die Mannschaft von Trainer Gabor Szücs ungewohnte leichte Schwächen und erreichte gerade so noch 47 Punkte in der Endabrechnung. Auch am Barren lief es nicht sonderlich gut und man musste einige Stürze in Kauf nehmen. Konnte man hier in den vergangen Wettkämpfen die Konkurrenz noch klar dominieren, sind nur Jannika Greber und Clarissa Metzler einigermaßen gut durch gekommen. Mit 35,85 Punkten war dies in dieser Saison die schwächste Darbietung. So schwanden zur Halbzeit zwar die Hoffnungen auf den Tagessieg, aber die Aufstiegsrelegation war dennoch nicht in Gefahr. Der Balken lief nicht ganz rund für die SSV 1846 Turnerinnen, dennoch konnte man hier mit 44,15 Punkten deutlich gegenüber der Konkurrenz Punkte gut machen. Am abschließenden Boden waren dann alle wieder konzentriert zu Gange und erreichten ordentliche 43,10 Punkte.
Es war dann für alle Beteiligten doch überraschend, dass man sich mit 170,10 Punkten vor dem TSV 1861 Tittmoning III (169,90) denkbar eng und der TG Hegau Bodensee (168,90) zum dritten Mal in Folge den Tagessieg holte und somit letztendlich souverän die Meisterschaft einfahren konnte. Auch Pia Meier, die trotz einiger Fehler nicht mit sich zufrieden war, konnte sich am Ende mit 43,55 Punkte noch über einen dritten Platz in der Einzelwertung freuen.
„Als Aufsteiger sich gleich die Meisterschaft zu holen, ist sicherlich auch für uns etwas überraschend“, so die Trainer Szücs und Nicolai. „ Das Zwischenziel ist somit erreicht, was am Ende dabei raus kommt wird man sehen, so Szücs weiter.
Herzliche Glückwünsche gehen in die Friedrichsau bzw. auf den Kuhberg an die Mädels und das Trainerteam.

Bericht und Foto: Bernhard Kotz


Janine Berger wird Fünfte am Stufenbarren bei den Deutschen Kunstturnmeisterschaften

Janine Berger wird Fünfte am Stufenbarren bei den Deutschen Kunstturnmeisterschaften am 29./30. September in Leipzig

Nach 2015 war es das erste Mal, dass eine Turnerin aus dem Turngau Ulm und des SSV Ulm 1846 wieder bei den Deutschen Meisterschaften im Kunstturnen antrat. Berger, die am Campus M21 in München studiert, machte sich keinen Druck und auch Trainer Gabor Szücs blickte vertrauensvoll der Aufgabe entgegen.

Am Ende belegte sie den fünften Platz am Barren bei der DM 2018 und ist damit mehr als zufrieden!

Den Deutschen Meistertitel holte erwartungsgemäß Elisabeth Seitz vor Kim Bui und Sophie Schreder. Nach Michelle Timm folgte alsdann die Ulmer Turnerin, trotz gerissener Riemchen beim Jägersalto, mit 13,033 Punkten. „Vielen Dank an die geile Stimmung in der Arena Leipzig, es war wirklich mega!“ so die glückliche Athletin.

Jetzt gilt es sich wieder auf die Bachelor Arbeit zu konzentrieren und auf die weiteren Wettkämpfe des SSV Ulm 46 in der 1. Kunstturnbundesliga.

Ergebnis Stufenbarren:

1. 

 Elisabeth Seitz

6.0 

14.666 

SW

2. 

 Kim Bui

5.8 

14.400 

SW

3. 

 Sophie Scheder

5.7 

13.933 

SC

4. 

 Michelle Timm

5.1 

13.700 

BE

5. 

 Janine Berger

5.3 

13.033 

SW

Markus Weber


Sommerlehrgang im ungarischen Györ

Beste Voraussetzungen fanden die Turnerinnen vom Leistungszentrum Ulm bei Ihrem diesjährigen Sommerlehrgang im ungarischen Györ vor.

Nicht nur die Trainer Gabor Szücs und Daniela Nicolai waren von der nagelneuen Sporthalle in Györ,  die zum European Youth Olympic Festival 2017 neu erbaut wurde, beeindruckt. Auch die Mädchen der Bundesliga- und Regionalligamannschaft sowie einige Nachwuchskräfte des SSV Ulm 1846 fanden erstklassige Trainingsbedingungen vor. Bei täglich zwei Trainingseinheiten zu je drei Stunden war nicht viel Zeit für andere Unternehmungen.

“Wir konnte viele neue Teile ausprobieren, die Mädels waren zwar fix und fertig, haben es aber trotzdem genossen“, so das Resümee von Cheftrainer Gabor Szücs.


Kunstturnen - Begegnung auf hohem Niveau

Eine Woche lang teilten sich die LZ Turnerinnen die Geräte und ihre Trainer/innen mit einer französischen Juniorinnenmannschaft aus Saint Etienne. 
Damit ließ das LZ eine alte Verbindung wieder aufleben, die bereits in den 80er und 90er Jahren zu zahlreichen Sportaustauschen zwischen Ulm und Saint Etienne geführt hatten.
Die  sieben französischen Turnerinnen passten perfekt zu den Leistungsträgerinnen aus Ulm. Saint Etienne ist eines der drei nationalen Trainingszentren in Frankreich – entsprechend stark die 11 – 13-jährigen Turnerinnen. Begleitet von ihren Trainern Eleonora Ratti und Olivier Esquer fügten sich die französischen Gäste problemlos in den Trainingsplan am LZ Ulm ein und trainierten in gemischten deutsch-französischen Gruppen, mal mit den deutschen, mal mit den französischen Trainern und Trainerinnen. Besonders angetan waren die jungen Gäste von der hochmodernen Ulmer Sprunganlage.
Als sehr praktisch erwies sich die Unterbringung in der Jugendherberge Ulm, die sich bekanntlich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Sportzentrum Kuhberg befindet.  
Natürlich beschränkte sich der Aufenthalt der Gäste nicht nur auf das Training. Auf dem Programm standen Besuche im Kletterpark in Laichingen, Tiefenhöhle, Blautopf und als besondere Trainingsmaßnahme die Turmbesteigung des Ulmer Münsters. Zum Abschluss gab es dann ein gemeinsames Grillen im Park der Jugendherberge, das auch der einsetzende Regen nicht beeinträchtigen konnte.
Organisator Gerd Nolte zeigte sich sehr zufrieden: „Eine äußerst sympathische Gruppe, die wir hier zu Gast hatten – und eine tolle Zusammenarbeit mit den Ulmer Trainern Gabor Szücs und Daniela und Remus Nicolai. Ich hoffe, dass sich diese Verbindung fortsetzt.“
 


Turnen - Klaus Häberle leitet Ulmer Leistungszentrum

Die Rolle des Stützpunktleiters im Kunstturn-Leistungszentrum am Kuhberg wurde bisher ehrenamtlich besetzt: Viele Jahre engagierte sich Gerhard Nolte in dieser Funktion, seit letztem Jahr war sein Nachfolger der ehemalige Bundesliga Kunstturner Simon Barth im Amt. Letzterer hat nun seinen Rücktritt aus privaten Gründen angekündigt.

Die notwendige Neubesetzung der Stelle wurde durch den SSV Ulm 1846 und Turngau Ulm genutzt, um die Struktur des Leistungszentrums weiter zu professionalisieren. Daher wurde nun Klaus Häberle, ein bekannter und erfahrener Mann im Turnen, als hauptamtlicher Stützpunktleiter engagiert. Häberle arbeitet bereits seit Jahren erfolgreich als Trainer am DTB-Aerobic Zentrum Süd im SSV Ulm 1846 und soll nun mit erweitertem Tätigkeitsfeld als hauptamtlicher Stützpunktleiter vor allem eine koordinierende und organisierende Rolle einnehmen.

So sollen die Trainer unterstützt werden sowie der Fokus auf die Nachwuchsförderung und Talentsuche gerichtet sein. „Mit Klaus Häberle haben wir ein Multi-Talent, das sowohl im Aerobic als auch im Kunstturnen sein Wissen und seine Erfahrungen auf höchster Ebene einbringen kann“, freut sich Martin Ansbacher, Präsident des Turngau Ulm, über die Neubesetzung. Wir sind uns sicher, dass er mit den Trainern Gabor Szücs, Daniela und Remus Nicolai sowie Flavius Simtion weitere Nachwuchturner hervorbringen wird.“


Am 08.07.2018 startet die Damen Regionalliga-Mannschaft in Unterföhring

Völlig unverhofft sind die Kunstturnerinnen der zweiten Mannschaft des SSV Ulm 1846 in die Regionalliga Süd aufgestiegen. In der vergangenen Oberliga Saison erreichte man den dritten Platz, konnte aber das anschließende Oberliga Finale klar für sich entscheiden.

Bei der folgenden Relegation zum Aufstieg in die Regionalliga konnte leider nur ein Rumpfmannschaft antreten, die an diesem Tag dann abgeschlagen letzter wurde.

Durch Umstrukturierung und Aufstockung der Regionalliga Süd hat sich Ulm nun doch noch für die Regionalliga qualifiziert. Eine Mannschaft in der 1. Bundesliga und eine Mannschaft in der Regionalliga das wird Bundesweit nur von Tittmoning übertroffen, der bayerische Verein ist in der 1, 2 und Regionalliga vertreten.

Aber auch wenn der Aufstieg nicht geplant war, so will man sich laut Trainer Gabor Szücs nicht verstecken und sogar vorne mitmischen. “Man kann zum Start nie sagen, wo man im Vergleich zu den  anderen Mannschaften steht, aber wir haben eine hoffnungsvolle Mannschaft“, so der Trainer.

Und wenn man sich diese genauer anschaut, dann kann das nur bestätigt werden. Allen voran die jüngste im Team Pia Meier, die in ihrer AK zu den Top Nachwuchskräften in Deutschland zähl. Clarissa Metzler, kommt nach langwieriger Verletzung langsam wieder in Form und hat letztes Jahr schon Bundesliga Luft geschnuppert, genauso wie Annika-Joriza Kuhner. Selma Tress hat sich enorm weiterentwickelt und kann ebenfalls eine bedeutende Rolle spielen. Annika Drechsler, die dieses Jahr Abitur gemacht hat und dadurch nicht in der Bundesliga starten konnte, wird ebenfalls an einzelnen Geräten an den Start gehen. Auch Jannika Greber wird das Team, soweit möglich, unterstützen.

Lara Bürk hat sich im Training verletzt und wird wohl länger ausfallen, und ob Lara Worschech starten wird, steht noch nicht fest.

Das Team startet nun in die Regionalliga Saison am 08.07.2018, 14:00 Uhr in Sportzentrum Unterföhring, Jahnstraße 5, 85774 Unterföhring.


Deutsche Jugendmeisterschaften: Pia Meier holt Bronzemedaille am Sprung

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Unterhaching waren mit Elisa Gräßler in der Altersklasse 14 und Pia Meier in der AK 12 zwei Mädchen aus dem Kunstturnleistungszentrum des SSV Ulm 1846 qualifiziert.

„Elisa Gräßler kam ganz ordentlich durch den Wettkampf, hatte nur einen Sturz am Balken“, so Trainer Gabor Szücs. Der sich mit der erreichten Gesamtpunktzahl von 42,535 und Platz 12 in der Gesamtwertung insgesamt zufrieden zeigte. Etwas überraschend konnte sich Elisa auch noch für das Gerätefinale der besten sechs am Sprung qualifizieren. Hier bestätige sie nochmals die Leistung vom Vortag und wurde mit 11,917 (12,100 und 11,734) Punkte sechste an diesem Gerät.

Pia Meier kam ebenfalls mit nur einen Sturz durch den Gerätevierkampf und belegte mit 42,068 Punkten Platz sieben in ihrer Altersklasse. Sie konnte sich als Vierte am Sprung ebenfalls für das Gerätefinale qualifizieren. Mit 12.033 (12,100 und 11,967) Punkte konnte sie sich nochmals um einen Platz gegenüber dem Vortag verbessern und holte damit am Sprung die Bronzemedaille nach Ulm. Trainer Gabor Szücs war natürlich sehr zufrieden, sieht aber bei Pia noch Potential nach oben. „Sie benötigt noch ein paar zusätzliche Schwierigkeiten am Barren und Balken, dann kann Sie auch mal ganz oben landen“.

Die Ergebnisliste finden Sie hier


SSV-Turnerinnen bleiben Erstklassig

Schon vor dem letzten Wettkampftag im Hebst in Berlin konnten die Turnerinnen vom Leistungszentrum Ulm mit einem überraschenden fünften Platz den Verbleib in der Ersten Kunstturnbundesliga sichern.

Im bayrischen Monheim sicherte sich Laura Jurca in der Einzelwertung den achten Platz und auch Elisa Gräßler konnte überzeugen.

Schon im Vorfeld war klar, das ohne die holländische Spitzenturnerin Tisha Vollemann es schwer werden würde. Die Zielvorgabe war klar, nur nicht letzter werden. Doch zunächst begann der Wettkampf  nicht wie gewünscht. Die Mädchen von Trainer Gabor Szücs und Daniela Nicolai mussten an den Schwebebalken, und wie schon im vorangegangenen Wettkampf in Waging zeigten sie auch diesmal Nerven und alle vier Turnerinnen mussten einmal vom Gerät absteigen. Mit 38.65 Punkten reihte man sich zunächst wieder ans Ende der Tabelle ein.

Am Boden waren die Ulmerinnen dann wieder gewohnt sicher. Elisa Gräßler (11,10), als jüngste, ebenso wie Evelyn Reisig (10,80), Natalie Wolfgang (11,45) und Laura Jurca mit 11,55 bedeuteten am Ende solide 44,90 Punkte.

Am Sprung dann ein Schreckmoment, Laura Jurca musste ihren ersten Versuch abbrechen, da sie aber das Sprungbrett noch nicht berührte, durfte sie diesen nochmals wiederholen, dies bedeutete zwar einen Punkt Abzug, aber eine Nullerwertung konnte sie damit abwenden. So erhielt sie noch 11,90 Punkte. Evelyn Reißig (12,20), Elisa Gräßler (12,15) und Timea Flaig (11,55) konnten somit 47,80 Punkte erturnen.

Am letzten Gerät, dem Stufenbarren, trumpfte dann vor allem wieder Janine Berger auf. Ihre “Flugshow“ wurde am heutigen Tag nur noch von der Stuttgarterin Kim Bui (14,50) übertrumpft, mit 13,50 Punkte erreichte Sie aber die zweitbeste Tageswertung am Barren und wurde dafür zurecht von den Zuschauern in der überfüllten Monheimer Stadthalle gefeiert.

Laura Jurca mit (11,90), Elisa Gräßler (9,95) und Evelyn Reißig mit 8,45 Punkte ließen dann nichts mehr anbrennen. Mit ordentlichen 43,80 Punkte am Stufenbarren erreichte man in der Endabrechnung 175,15 Punkte und platzierte sich völlig überraschend vor der TG Mannheim (172,55), dem Dresdner SC (171,50) und den Berliner Mädchen der TSG Steglitz mit 164,25 Punkten auf den 5. Platz in der Tageswertung. So war auch Trainer Gabor Szücs sehr erfreut und stolz auf seine Riege, da Sie dieses ohne Gastturnerin schafften.

So konnten die Turnerinnen vom SSV Ulm 1846 den sechsten Tabellenplatz (16:26) vor Steglitz (6:36) und Dresden (2:40) souverän verteidigen und ihren Vorsprung sogar ausbauen, was zugleich den Klassenerhalt bedeutet. Dem abschließenden Wettkampf im November in Berlin kann nun ganz entspannt entgegen gesehen werden.

Bernhard Kotz

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Baden-Württembergischen Nachwuchsmeisterschaften

Die Baden-Württembergischen Nachwuchsmeisterschaften für die Nachwuchsturnerinnen im Alter von 12 bis 15 Jahren wurden am 7. April 2018 in Waghäusel von der TG Mannheim ausgetragen. Der SSV Ulm 1846 e.V. stellte Starterinnen in der AK 12, 13 und 14.

Pia Meier ist erneut Baden-Württembergische Vizemeisterin. Pia begann sehr erfolgreich und zeigte einen sturzfreien, sauberen Wettkampf in der AK 12. Dies wurde mit stolzen 42,25 Punkten und der Silbermedaille im Mehrkampf in der Baden-Württembergischen Meisterschaft belohnt. Auch Trainer Gabor Szücs war sehr zufrieden mit Pia, die sich damit zugleich für die Deutsche Jugendmeisterschaften 28./29.04 in Unterhaching qualifizierte.

In der Gerätewertung bedeute dies Silber am Barren und dreimal eine Bronzemedaille (Sprung, Balken, Boden). Ebenfalls in der AK 12 starteten Giulia Valeriani und belegte den siebten Platz, Fina Körber wurde achte und Felia Straub zehnte. „Bei ihnen merkte man noch die fehlende Wettkampfpraxis“ so der Trainer weiter.

In der AK 14 gingen Annika-Joriza Kuhner und Elisa Gräßler an den Start. Annika erwischte leider keinen guten Tag und hatte einige Probleme beim Wettkampf. Am Boden zeigte sie jedoch eine saubere Leistung und errang mit 10,50 Punkten den dritten Platz an diesem Gerät. Auch Elisa holte sich gleich mehrere dritte Plätze: Sprung, Balken und Barren. Am Boden musste sie jedoch einen Sturz beim erstmals im Wettkampf gezeigten Doppelsalto und hohe Abzüge in Kauf nehmen. Insgesamt reichte es daher leider nur für den vierten Platz, war aber damit hinter Pia Meier die erfolgreichste Teilnehmerin aus der Ulmer Riege.

In der AK 13 erreichte Selma Treß in einem sehr starken Starterfeld mit 37,25 Punkten den achten Platz. Ein Sturz am Barren verhinderte leider, dass sie die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft erreichte. Dennoch zeigte sich Trainer Gabor Szücs zufrieden mit Selma. „Sie hat sich sehr gut entwickelt und zeigt aufsteigende Tendenz“.

Chris Gräßler

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Kunstturnen - Dem Klassenerhalt wieder ein Stück näher gekommen

Die Kunstturnerinnen des SSV Ulm 1846 erreichten im bayerischen Waging am See einen sechsten Platz. Dieser wurde wieder durch den Patzer einer anderen Mannschaft begünstigt. Janine Berger erneut stark am Stufenbarren. Laura Jurca stärkste Ulmerin.

Es sah vor dem Wettkampf nicht sonderlich gut aus. Die Ulmer Gastturnerin Tisha Vollemann aus den Niederlanden, noch vor eine Woche erfolgreiche Teilnehmerin als sechste beim DTB-Pokal in Stuttgart, hatte sich am Sprunggelenk verletzt, und es war bis zum Wettkampf unklar, ob und an welchem Gerät sie antreten kann. Wie wichtig sie für die Ulmerinnen geworden ist, zeigte der erste Wettkampftag vor drei Wochen in Stuttgart, als Sie die Einzelwertung gewann.

So mussten es die Nachwuchskräfte, allen voran die 13-jährige Elisa Gräßler richten. Sie kam zum ersten Vierkampfeinsatz  in der 1. Bundesliga. Und sie bestätigte das gute Abschneiden vor einer Woche beim Pre-Olympic Youth Cup in Essen als Sie in ihrer Altersklasse dritte wurde, und sich Punktemäßig für die Deutschen Meisterschaften qualifizierte. Nur am ersten Wettkampfgerät zeigte Sie wie alle Ulmerinnen Nerven und musste gleich zweimal vom „Zitterbalken“ runter.

Mit insgesamt fünf Abstiege waren die Mädchen vom Leistungszentrum Ulm nach dem ersten Gerät mit 39,45 Punkten zunächst abgeschlagen auf dem achten und somit letzten Platz. Evelyn Reisig (9,75) Natalie Wolfgang (10.90) Laura Jurca (10,50) und Elisa Gräßler mit 8,30 Punkten konnten Cheftrainer Gabor Szücs zunächst noch nicht so recht in gute Laune versetzen.

Diese besserte sich dann deutlich nach dem zweiten von vier Geräten. Am Boden kamen die Ulmerinnen dann besser zurecht. Wieder waren es die vier vorgenannten die diesmal mit insgesamt 43,95 Punkten den Anschluss zu den davor plazierten Manschaften wieder herstellten.

Beim nachfolgenden Sprung zeigten die Mädchen von Trainer Gabor Szücs alle ordentlichen Übungen und holten mit 49,50 Punkten das im Rahmen Mögliche heraus. Das es auch anders gehen kann, zeigte sich diesmal beim Steglitzer Team die eine Nuller Wertung zu verbuchen hatten, was den Ulmerinnen in der Endabrechnung zu Gute kam.

Am neuen Paradegerät dem Stufenbarren mussten sich die LZ-Turnerinnen in der Tagesabrechnung nur dem Deutschen Seriensieger MTV Stuttgart und der gastgebenden Mannschaft des TSV Tittmoning geschlagen geben. Allen Voran natürlich Janine Berger die souverän und sicher mit 13,30 Punkten die zweithöchste Tageswertung hinter der Stuttgarterin Kim Bui (13,85) erreichte. Gut getaped, konnte Tisha Vollemann dann zumindest am Stufenbarren an den Start gehen und steuerte starke 11,70 Punkte zu den insgesamt 45,50 Punkte bei. Laura Jurca (11,00) und Elisa Gräßler (9,50) rundeten das tolle Ergebnis am Barren ab.

Mit einer Gesamtpunktzahl von 178,40 Punkten erreichten die Mädchen vom Turnzentrum Kuhberg am zweiten von insgesamt vier Wettkampftagen einen sechsten Platz.

Und Trainer Szücs hatte die anfangs verlorene gute Laune zurückgewonnen. „Unter den Umständen ein gutes Ergebnis“ lautete sein Fazit. Und dem Ziel des Klassenerhaltes ein gutes Stück näher gekommen. Natalie Wolfgang freute sich natürlich auch über den sechsten Platz, wies aber zurecht darauf hin, dass „wir nun schon zum zweiten mal von einer Nuller Wertung profitiert haben. Als Kunstturnerin kann dir im Wettkampf, außer einer Verletzung nicht viel Schlimmeres passieren“, drückte sie ihr Mitgefühl gegenüber der Steglitzer Turnerin aus.

Nach dem zweiten Wettkampftag belegen die Kunstturnerinnen des SSV Ulm 1846 mit 10:18 Punkten nun den sechsten Tabellenplatz vor den Berlinerinnen des TSG Steglitz 6:22 und dem Mitaufsteiger  Dresdner SC 0:28.

Die Stuttgarterinnen bauten ihren Vorsprung nach dem zweiten Tagessieg vor Tittmoning und dem TZ DSHS Köln aus.

Bernhard Kotz


Kunstturnen: Janine Berger beim EnBW DTB-Pokal in Stuttgart

Aufgrund ihrer tollen Leistung am Stufenbarren beim ersten Wettkampftag der Bundesliga, ist Janine Berger zum EnBW DTB-Pokal nach Stuttgart vom 16. bis 18. März 2018 in der Stuttgarter Porsche-Arena eingeladen worden, um dort mit dem Team Baden-Württemberg gegen acht andere Teams im Team Challenge gegeneinander anzutreten.

Die Veranstaltung ist unter anderem mit den Nationalmannschaften aus Deutschland, Russland, Japan, Schweiz, Spanien und den Niederlanden hochrangig besetzt.

Die gebürtige Bubesheimerin kehrt damit nach vier Jahren auf die internationale Turnbühne zurück. „Ich bin mega happy dass ich zum DTB-Pokal eingeladen worden bin, und hoffe dass ich meine Barrenübung so wie im Training zeigen kann“. Vom technischen Ausgangswert her, kann Berger damit auf jeden Fall national und international mithalten.

Die 21 jährige Spitzenturnerin des SSV Ulm 1846 studiert Sport-, Medien- und Eventmanagement an der Uni Campus M21 und pendelt jeden Tag nach München. Das Janine Berger das Studium und den Sport gut unter einen Hut bringt, zeigt auch die Nominierung zum Elite Award (die Semesterbesten) der Uni Campus M21. „Wenn man Spaß an der Sache hat, kann man alles schaffen“ so die Turnerin vom Leistungszentrum Ulm. Für Freizeit bleibt da natürlich wenig Zeit. „Nach der Uni geht es ins Training nach Ulm und der Tag endet meistens nicht vor 21:00 Uhr.“

Janine ist nicht die Einzige Teilnehmerin aus dem Ulmer Team, die in der Porsche Arena um den Einzug ins Finale kämpft. Ihre Teamkollegin Tisha Vollemann geht für das niederländische Team auf Punktejagd.

Bernhard Kotz


Erfolgreicher Auftakt der Ulmer Kunstturnerinnen in der 1. Bundesliga

Gelungener Start der Kunstturnerinnen vom SSV Ulm 1846 in der 1. Bundesliga mit fünften Platz in Stuttgart. Tisha Vollemann ist Topscorerin und gewinnt Einzelwertung. Janine Berger zweite in der Barrenwertung.

Nach zweijähriger Abstinenz sind die Ulmer Kunstturnerinnen vom Leistungszentrum Ulm des SSV Ulm 1846 am Samstag in der SCHARRena Stuttgart erfolgreich in die diesjährige Bundesligasaison gestartet. Vor allem hat sich die Verpflichtung der holländischen Gastturnerin Tisha Vollemann ausgezahlt. Die 18 Jährige aus Eindhoven war die erfolgreichste Ulmer Turnerin und holte sich gleich bei ihrem ersten Start in der Bundesliga mit 48,80 Punkten den Sieg in der Einzelwertung knapp vor der Stuttgarterin Carina Kröll (48,70) und der Berlinerin Michelle Timm (48,65). Auch die Ulmerin Laura Jurca konnte mit 46,70 als sechste überzeugen.

Janine Berger belegte nach fast fehlerfreier Barrenübung mit 13,15 Punkten den zweiten Platz hinter der Stuttgarterin Kim Bui (13,90) und ist damit wieder an der nationalen Spitze an diesem Gerät angekommen. Sie zeigte sich zufrieden und war froh, dass sie gerade noch so einen Abgang vom Gerät verhindern konnte.

Cheftrainer Gabor Szücs war unterm Strich erleichtert, wenn auch nach insgesamt vier Stürzen nicht ganz zufrieden mit der Teamleistung und sieht noch Luft nach oben. „Es wäre noch ein bisschen mehr drin gewesen, aber die Mädchen haben es gut gemacht und wir haben schon eine gute Grundlage gelegt, die wir in drei Wochen in Waging bestätigen müssen. Es ist wichtig für die Moral dass wir gezeigt haben, das wir mitturnen und somit den Klassenerhalt schaffen können.“

Evelyn Reisig starte an drei Geräten (Sprung 12,05, Balken 9,00, Boden 11,15), Natalie Wolfgang trotz Schulterverletzung an zwei Geräten (Balken 9,80, Boden 11,30) und Elisa Gräßler ebenfalls an zwei Geräten (Sprung 12,10, Barren 9,00).

In der Endabrechnung standen für die Ulmerinnen am ersten von vier Wettkamptagen 183,05 Punkte und somit der 5. Tabellenplatz zu buche. Die Damen vom Seriensieger MTV Stuttgart erturnten sich 192,45 Punkten und siegten damit vor dem TZ DSHS Köln 188,10 und dem TSV 1861 Tittmoning mit 186,20 Punkten.

Der hochgehandelte Vizemeister Karlsruhe-Söllingen landete, nach einer Nuller Wertung am Sprung mit 175,80  abgeschlagen auf dem siebten Platz. Der Mitaufsteiger Dresdner SC mit 170,70 auf dem achten und letzten Platz.

Der zweite Wettkamptag findet am 24.03.2018 im bayerischen Waging am See statt.


Kunstturnen - Start der 1. Bundesliga der Frauen

Start der 1. Bundesliga in Stuttgart, Mädels wollen Klassenerhalt schaffen

Nach zweijähriger Abstinenz werden die Ulmer Kunstturnerinnen vom Leistungszentrum des SSV Ulm 1846 am Samstag zum ersten Mal in dieser Saison wieder in der ersten Bundesliga starten. Neben Laura Jurca ruhen die Hoffnungen vor allem auch auf die niederländische Gastturnerin Tisha Vollemann.

„Der erste Wettkampf ist wie eine Wundertüte“ das war jetzt kein Zitat von unserem Cheftrainer Gabor Szücs, aber ein Trainerkollege formulierte es am Wochenende bei einem Testwettkampf in Berkheim so. Und das trifft es gut, da auch der Ulmer Trainer auf die Frage was denn in dieser Saison drin sein wird und welches Ziel erreicht werden soll sinngemäß so antwortete. “Wir wollen die 1. Bundesliga auf jeden Fall halten, das wird das oberste Ziel sein“ so der Trainer weiter. Aber da man vor dem ersten Wettkampftag die Konkurrenz nicht einordnen kann, lässt sich das im Moment überhaupt nicht einordnen“.

Annika Drechsler (Abiturvorbereitungen) und Jannika Greber stehen nicht zur Verfügung. Natalie Wolfgang laboriert an eine Schulterverletzung und wird nur an zwei Geräten starten können. Neben Laura Jurca, die nun für den SSV Ulm startet, wird die niederländische Spitzenturnerin Tisha Vollemann die Ulmer  als Gastturnerin unterstützen und wohl wie Jurca an allen vier Geräten starten. Neben Janine Berger und  Evelyn Reisig kommt vermutlich Elisa Gräßler noch zum Einsatz, als Ersatz wird Timea Flaig und Clarissa Metzler in der SCHARRena in Stuttgart dabei sein.

„Mein Knie hat sich weiter stabilisiert und fühlt sich gut an“ so Janine Berger, die nach fast zweijähriger Verletzungspause im letzten Jahr wieder in den Wettkampf eingestiegen ist. „Im Training klappte ihre alte schwierige Barrenübung schon wieder ganz gut“, so die 21 jährige weiter. Wenn Berger diese im Wettkampf sauber durchturnen kann, ist sie national am Barren ganz vorne mit dabei und muss sich auch international nicht verstecken. Sie selber ist sehr motiviert und freut sich auf den Wettkampf, kann aber die Chancen der Mannschaft noch nicht richtig einschätzen. „Wichtig ist, das wir das am Samstag zeigen was wir können und unsere Trainingsleistung im Wettkampf abrufen.

Neben dem favorisierten  MTV Stuttgart geht die TG Karlsruhe-Söllingen, TG Mannheim, TSG Steglitz,  TSV Tittmoning, TZ DSHS Köln und der ebenfalls aufgestiegene Dresdner SC am Samstag gemeinsam mit unseren Mädels ab 18:00 in der SCHARRena Stuttgart auf Punktejagd.

Weitere Wettkamptage sind der 24.03.18 in Waging am See, 14.04.18 in Monheim und am 17.11.18 in Berlin

Bernhard Kotz


Kunstturnen - Vertrag unterschrieben

Die „Saure-Gurken-Zeit“ am LZ neigt sich dem Ende. Am 02.07. unterschrieben Daniela und Remus Nicolai einen neuen Arbeitsvertrag als Trainer für männliches und weibliches Turnen. Ab 01. September werden die „Neuen“ ihre Arbeit mit unseren Jungs und Mädels aufnehmen und für frischen Wind im kürzlich sanierten LZ sorgen. Dann wird unser professionelles Trainerteam mit Gabor Szücs und Flavius Simtion wieder vollständig sein. Beide Nicolais sind der Fachwelt bestens bekannt. Remus war ein herausragender Turner und nach seiner Turnkarriere ein sehr erfolgreicher Aerobic-Athlet, der unsere Aerobic-Kollegen Anke Beranek und Klaus Häberle von vielen Veranstaltungen in aller Welt her kennt.

Daniela ist unter ihrem Mädchennamen Maranduca im Jahr 1994 Weltmeisterin mit der rumänischen Nationalmannschaft geworden und gehörte jahrelang zur Weltspitze – gute Voraussetzungen für eine neue erfolgreiche Periode im LZ Ulm.

Die Familie Nicolai (2 Kinder) sucht nun dringend eine 4-Zimmer-Wohnung oder ein Haus ab Mitte August/Anfang September. Toll, wenn jemand weiterhelfen könnte.  Kontakt: nolte-ulm(at)web.de


Das LZ startet durch

Vertreter des STB, des Turngaues Ulm, SSV Ulm 1846, der Stadt Ulm und natürlich alle Turneltern waren am1. Juli eingeladen, um sich im frisch sanierten Landestützpünkt der Frauen und am Landesleistungsstützpunkt der Männer ein Bild von den neuen Trainingsmöglichkeiten zu machen. Unter dem Motto „Das LZ startet durch“ zeigten die LZ-Sportler, wozu die Schnitzelgrube, die Super-Weichböden, das in den Boden eingelassene Trampolin und die neue Sprunganlage in Halle 2 genutzt werden können.

Die Elternvertreterinnen hatten die Halle geschmackvoll ausgeschmückt und im Anschluss an die Vorführungen einen Sektempfang mit vielen leckeren Kleinigkeiten vorbereitet, die von den Turneltern  gestiftet worden waren. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die denjenigen ein nachhaltiges Bild vermittelte, die unser LZ tragen aber eher selten beim Training vorbeischauen.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Das LZ startet durch!“ „Wir haben diesen Slogan aus der Pilotensprache gewählt, weil wir wie ein Flugzeug durchstarten wollen: Vollgas geben und Höhe gewinnen…“ erklärte Stützpunktleiter Gerd Nolte.

Gerätturnen Leistungszentrum

GERÄTTURNEN / KUNSTTURNEN

Das Gerätturnen, oder auch Kunstturnen genannt, gehört zu der sicherlich bekanntesten sportlichen Disziplin aus dem Bereich der Kernsportarten. Beim Gerätturnen absolviert der Athlet an einer Auswahl von Geräten, wie beispielsweise dem Reck oder dem Stufenbarren, verschiedene Turnübungen.

Betreibt man das Gerätturnen als Wettkampfsport, so unterscheidet man den Frauen- und den Herrenwettkampf voneinander. Bei den Frauen umfasst das Gerätturnen die Disziplinen Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken, Boden. Männer turnen am Boden, den Ringen, dem Seitpferd, dem Barren, dem Reck und sie absolvieren den Sprung.

In Deutschland wird das Gerätturnen durch den Deutschen Turner-Bund, und international durch die FÉDÉRATION INTERNATIONALE DE GYMNASTIQUE (FIG) vertreten.


DISZIPLINEN DES GERÄTTURNENS

Männer                 

  1. Boden                 
  2. Seitpferd            
  3. Ringe                  
  4. Sprung                
  5. Barren
  6. Reck

Frauen

  1. Sprung
  2. Stufenbarren
  3. Schwebebalken
  4. Boden

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